Funkkaserne
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Funkkaserne

Das 24,3 Hektar große Areal der ehemaligen Funkkaserne liegt im Nordosten des Münchener Stadtgebiets. Hier sollen bis zum Jahr 2017 rund 1.600 Wohnungen für alle Einkommensgruppen, kleinteiliger Einzelhandel, Büros und zahlreiche Räume für soziale, kulturelle und nachbarschaftliche Nutzung entstehen. Die GEWOFAG begann als erstes Unternehmen mit dem Wohnungsbau im Areal. Die Projektentwicklung erfüllt zwei wichtige Funktionen für das gesamte Funkkasernenquartier: Mit einer Länge von rund 350 Metern sind die Gebäude im Norden des DomagkParks eine Visitenkarte für das Neubaugebiet nach außen zum Frankfurter Ring. Nach innen bilden sie einen Schutz gegen den Straßenlärm für die südlich gelegenen Bereiche. Von den insgesamt 272 Wohnungen sind 175 (einschl. einer Wohngemeinschaft für betreutes Wohnen) nach dem Kommunalen Wohnungsbauförderprogramm A gefördert (KomPro/A) und 96 Wohnungen nach dem München-Modell-Miete (MMM), einem Förderprogramm der Landeshauptstadt München für Bewohnerinnen und Bewohner mit mittlerem Einkommen.

Anmerkungen zur Juryentscheidung: Die Funkkaserne München steht als sozialer Wohnungsbau für integrierte Stadtentwicklung und die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in München. Als Teil einer Quartiersentwicklung mit heterogener Nutzung integriert das Projekt nicht nur verschiedene Wohnkonzepte, sondern auch diverse demografische Strukturen.