Henriette No.1
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Henriette No.1

Angesichts der Flächenknappheit in beliebter innerstädtischer Lage wurde mit Henriette No. I ein neuer Weg der Grundstückserschließung gegangen. Die signifikante Blockrandlücke auf der Fläche eines ehemaligen Hochbunkers aus dem 2. Weltkrieg wurde mit dem Wohnungsneubau geschlossen.
Der Neubau realisiert auf kleinstem Footprint und bei anspruchsvoller Höhenstaffelung barrierefrei zugängliche Eigentumswohnungen und bietet bedarfsgerechte Wohnungen im gehobenen Ausstattungsstandard.
An der vielbefahrenen Kreuzung wird durch die Lückenschließung ein akustischer Mehrwert im Blockinnern generiert. In der Höhe seiner wahrnehmbaren Vollgeschosse bleibt der Neubau unterhalb der Höhenmarke des rückgebauten Hochbunkers und vervollständigt den Blockrand sinnfällig und harmonisch. Durch das Entsiegeln und Schaffen von Grünflächen wurde das Mikroklima verbessert und das Angebot an hoher Wohnqualität im Quartier erhöht.
Anmerkungen zur Juryentscheidung:
Die Herausforderungen des Bunkerabrisses im innerstädtischen Bereich wurden hervorragend bewältigt und mit dem HENRIETTE NO. I verschiedene, bedarfsgerechte Wohnungstypologien geschaffen. Der dicht besiedelte Bezirk Eimsbüttel profitiert mit dem Bau an der Henriettenstraße nicht nur von zusätzlichem Wohnraum und Gewerbeflächen, sondern zugleich von der umgesetzten hanseatischen Architektur.