O-Werk Bochum
Gold/Gewerbe

  • Projekt-Adresse:

    Opelring 1
    44803 Bochum

  • Architekt:

    RKW Architektur +

  • Projektentwickler:

    Landmarken AG/O-Werk Verwaltung Bochum GmbH & Co. KG

  • Projektkontakt:

    http://www.landmarken-ag.de

O-Werk Bochum

Wo Ende 2014 der letzte Opel Zafira vom Band rollte, entstand mit dem O-Werk der Leuchtturm eines Quartiers für Wissenschaft, Technologie und Unternehmensgründung auf einem Areal, das zunächst als Kohlerevier und später als Autowerk tausenden Menschen Arbeit gab.
Mit der Revitalisierung des 1962 erbauten Opel-Verwaltungsgebäudes wurde das Konzept eines Innovations-Campus entwickelt, der den Aufbruch in eine neue, wissenschaftsorientierte Zukunft dieses industriehistorischen Standorts schafft.
Auf MARK 51°7 (so der heutige Name des ehemaligen Werksgeländes), entstehen moderne Büros und Kollaborationsflächen, die viel Inspiration für innovative und kreative Nutzungsformate bieten.
An einem Standort, wo mit einem Schlag 3500 Menschen ihre Arbeit verloren haben, bestand die Herausforderung darin, glaubhaft den Aufbruch zu gestalten und unter den Voraussetzungen des Denkmalschutzes ein funktionierendes Konzept zur Entwicklung moderner Arbeitswelten zu entwickeln, die innovative Unternehmen und Institutionen anlocken.
Vor dem Hintergrund des Denkmalschutzes und der Bekanntheit und Signalwirkung des Solitärs wurde die Fassade freistehend gelassen und die Transformation im Inneren sicht- und spürbar: Statt klassischer Büroflure prägen nun moderne Büro- und Kommunikationsflächen mit Maker Spaces für kreatives und flexibles Arbeiten das Bild.
Unternehmen können ihren Mitarbeiter*innen hier äußerst attraktive Arbeitsumgebungen bieten. MARK 51°7 wird zum prägnant gestalteten Eingangstor Bochums, dessen Wahrzeichen das O-Werk als einzig verbliebenes großes Gebäude des ehemaligen Autowerks ist.
Früher ein abgeschlossenes Areal, öffnet sich MARK 51°7 nun zur Stadt und ihren Bewohnern hin. Das Areal wird sich nahtlos in den Stadtteil Bochum-Laer einfügen und erhält eigens eine Linienverlängerung der S-Bahn.

© RKW+ ©Landmarken AG